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Wissen

Was ist CBD?

CBD, Abkürzung für Cannabidiol, ist eine natürliche Cannabisverbindung (Cannabinoid) aus der Hanfpflanze (Cannabis Sativa). SATIVIOL® CBD ist der von uns angemeldete und geschützte Markenname.

Anders als Tetrahydrocannabinol (THC), die bekannteste Verbindung aus der Cannabispflanze, verursacht CBD keine psychischen Wirkungen, d.h. es ist nicht psychoaktiv. Mit anderen Worten, es macht den Anwender nicht „high“ und selbst hochdosiert hat es im Allgemeinen keine relevanten Nebenwirkungen. Aus diesem Grund ist SATIVIOL® CBD, das sehr schonend aus dem Nutz-Hanf (1) extrahiert wird, in fast jedem Land legal und kann wie jedes Nahrungsergänzungsmittel zur Förderung der Gesundheit konsumiert werden.

 

Medizinischer Nutzen von CBD im Tierversuch

Das Interesse an medizinisch nutzbaren Wirkungen von CBD ist in den letzten Jahren weltweit stark gestiegen. In Tierversuchen konnte mit CBD bei einer Vielzahl von Erkrankungen und Symptomen eine mögliche therapeutische Verwendung nachgewiesen werden: So zeigte sich eine Linderung von Schmerzen aufgrund von Nervenverletzungen oder Entzündungen. Es zeigte nervenschützende und antiepileptische Wirkungen. Daneben tötete es Krebszellen bei Brust-, Prostata- und Hirnkrebs sowie einigen anderen Krebsarten. Es hemmte Übelkeit und wirkte entzündungshemmend sowie antibakteriell gegen bestimmte Keime mit hoher Antibiotikaresistenz. Darüber hinaus zeigte es in den Tierversuchen sogar die Reduktion des Risikos für die Entwicklung von Diabetes.

Die vielfach durchgeführten Forschungsarbeiten deuten darauf hin, dass CBD folgende Eigenschaften besitzt:

  1. antispastisch, antipsychotisch
  2. entzündungshemmend
  3. Reduktion neurodegenerativer Erkrankungen

Obwohl CBD bisher nur in einem Fall offiziell als Medikament zugelassen wurde, haben die Studien gezeigt, dass CBD bei einer ganzen Reihe von verschiedenen Krankheitsbildern auch für Menschen von großen Nutzen sein kann. Laut Dr. med. F. Grotenhermen (2) ist CBD bei einer Vielzahl von Krankheiten und Symptomen potenziell einsetzbar:

  • neurologische Probleme wie Epilepsie, Psychosen, Schizophrenie, Depressionen
  • Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörungen
  • Entzündungen, Arthritis, chronische Schmerzen,
  • Herzkrankheiten, Infektionen
  • möglicherweise sogar bei Diabetes und Krebs

Die US Arzneimittelbehörde FDA hat im Juni 2018 eine Cannabidiol-haltige Lösung (EPIDIOLEX) für zwei schwere Formen der Epilepsie zugelassen. Der britische Hersteller GW Research hat auch einen Antrag auf Zulassung in der EU eingereicht.

Der Einsatz von Cannabis in der Medizin kann auf eine tausendjährige Geschichte zurückschauen. So fand es bereits Erwähnung in dem Buch der Chinesischen Medizin über die Verwendung von Heilpflanzen “Shennong ben caojing” aus dem Jahr 2737 vor Christus. Seit dieser Zeit findet es Erwähnung sowohl in der indischen Heilkunde Ayurveda (7. Jahrhundert) wie auch bei Hildegard von Bingen (1098-1179). Erst im letzten Jahrhundert begann sich das Blatt zu wenden. Durch die Verunglimpfung von Cannabis als Genussmittel geriet der Gebrauch zu medizinischen Zwecken größtenteils wieder in Vergessenheit. Hanf wurde seit Jahrtausenden für Textilien, für die Seilproduktion und als Baustoff sehr intensiv verwendet. Doch mit der Entwicklung der synthetischen Fasern durch das Chemieunternehmen DuPont auf der einen Seite sowie der Baumwollkartelle und deren Unterstützung durch die Politik auf der anderen Seite kam es zu einer Prohibition im 20. Jahrhundert.

Health Claim Verordnung

Trotz des vielversprechenden medizinischen Potentials erlaubt die immer strenger werdende Health Claim Verordnung dem seriösen Händler kaum über Anwendungen und Wirkung seiner Produkte zu informieren. Aus diesem Grund gilt generell für unsere Produkte, dass eine medizinisch nachgewiesene Wirkung nicht vorliegt. Keine der aufgeführten Beschreibungen ersetzt eine qualifizierte Beratung bei Ihrem Arzt oder Heilpraktiker. Da wir keinen Einblick in den Herstellungsprozess anderer Händler haben, beziehen sich unsere Empfehlungen ausschließlich auf unsere Produkte. Gerne empfehlen wir diverse Internetforen oder andere Quellen, die Ihnen den Austausch mit anderen Betroffenen verschiedener Erkrankungen ermöglichen.

 

Wirkungsmechanismus von CBD

Obwohl dieses besondere Cannabinoid bereits seit 1940 bekannt ist, wurde das gesamte Potential der Interaktion von CBD mit einem körpereigenem Botensystem, dem sog. Endocannabinoid-System (weitere Erklärung hierzu s. weiter unten) erst in den letzten Jahren erkannt. PubMed, die „Natural Institutes of Health“ Datenbank, listet derzeit über 1.450 medizinische Veröffentlichungen, die Cannabidiol besonders herausstellen; die Wirksamkeit von CBD wird sowohl anekdotenhaft als auch wissenschaftlich dokumentiert. Die zunehmenden Forschungsergebnisse zeigen durchwegs, dass CBD generell sehr positive Effekte auf das Endocannabinoidsystem hat und dadurch zum allgemeinen Wohlbefinden des Körpers entscheidend beitragen kann.

Was macht CBD eigentlich im Körper?
Obwohl noch nicht vollständig aufgeklärt, verfügt CBD über mehrere Wirkmechanismen im Organismus. Einfach ausgedrückt, interagieren CBD und andere Cannabinoide der Hanfpflanze, sowie körpereigene Informationssysteme mit einem Netzwerk von Rezeptoren auf den Zellen, dem sog. Endocannabinoid-System. Dieses körpereigene System des Menschen verwendet Cannabinoid-ähnliche Strukturen seit Jahrtausenden als hormon-ähnliches Botensystem. Da es im gesamten Körper vorkommt, entfaltet es wichtige, regulatorische Aufgaben im gesamten Organismus und zwar auf der neurologischen-, immunologischen-, hormonellen- und sogar auf der Stoffwechselebene (Selbstregulation/Homöostase). Die Homöostase ist das innere Gleichgewicht, damit der Organismus richtig funktioniert, damit der Mensch „gesund“ ist.

Bei spastischen Störungen beispielsweise scheint das körpereigene Cannabinoidsystem gestört zu sein und offenbar fehlt es an körpereigenen Cannabinoiden (Endocannabinoiden). Mit den Inhaltsstoffen aus der Hanfpflanze scheint sich dieses Defizit wieder ausgleichen zu lassen. CBD bindet offensichtlich an die Cannabinoid-Rezeptoren und verbessert dadurch die Regulation von Nervenimpulsen, was letztlich eine Verringerung der Spastik, bzw. Verbesserung der Motorik bewirken kann.

Potential von CBD zur Reduktion von Schmerzen ohne Nebenwirkungen
CBD Produkte bergen das Potential, Muskelschmerzen und Verspannungen zu erleichtern. Diese natürliche Methode scheint sinnvoll, um Schmerzen ohne unangenehme Nebenwirkungen zu behandeln. Die üblich verschriebenen chemischen Schmerzkiller können zu Nebenwirkungen wie Übelkeit, Verstopfung, ernsthaften Magenproblemen, zunehmenden Risiken von Herzinfarkt und unbeabsichtigter Überdosierung führen. Niemand möchte diese Risiken, aber wenn Schmerzen chronisch werden, gab es wenig andere Möglichkeiten – bis jetzt.

Aber auch Menschen, die pflanzliches Cannabis (Marihuana) zur Schmerzbehandlung und Muskelverspannungen mit Erfolg eingesetzt haben, sind mit den teils unerwünschten oder unangenehmen psychotropischen Effekten von THC konfrontiert. In Gegenden der Welt wo der Anbau von Cannabis immernoch illegal ist, bringt der Gebrauch in seiner natürlichen Form sein eigenes Set von unerwünschten Nebeneffekten – vom Risiko verhaftet zu werden, von Dealern betrogen zu werden bis hin zu einem kompletten Versagen der Qualitätskontrolle des Produktes.

 

Dosierung

In einem Experiment mit 48 gesunden Teilnehmern zeigte CBD bereits in einer Dosierung von 32 mg Eigenschaften, die auf einen möglichen Nutzen bei Angststörungen schließen lassen (Das et al. 2013). Dies bedeutet, dass CBD bereits in vergleichsweise geringen Dosen von 20 bis 40 mg bei Erwachsenen (3) messbare therapeutische Eigenschaften entfalten kann. Zu Beginn der Einnahme werden 4 – 8 Tropfen zweimal pro Tag (morgens und abends) empfohlen.

 

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(1) In Deutschland darf Hanf mit hoher CBD- und niedriger THC-Konzentration (in der EU muss der THC-Gehalt kleiner 0,2% betragen) angebaut werden.

(2) Dr. med. Franjo Grotenhermen, „Cannabidiol- Ein cannabishaltiges Compendium (ISBN: 978-3-03788-3639)

(3) In neuesten klinischen Studien wurden jedoch zum Teil erheblich höhere Dosen eingesetzt (150 bis 800 mg für Erwachsene und 2 bis 25 mg/kg Körpergewicht für Kinder (s. z.B. Leweke et al. 2012).